ZERNISCH im Wandel
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DIGITAL, ABER PERSÖNLICH

2020 übernahm gifts-on-point, Freienwill, ihren langjährigen Mitbewerber Zernisch Werbung aus dem benachbarten Flensburg. Anfang August firmierten beide Unternehmen zu Zernisch Werbung um. Lasse Petersen, ehemaliger Prokurist von gifts-on-point und neuer Geschäftsführer von Zernisch Werbung, sprach mit den WA Nachrichten über künftige Unternehmensziele und die Rolle, die die Digitalisierung für eine erfolgreiche Kundenberatung spielt.

Herr Petersen, gifts-on-point hat vor Kurzem Zernisch Werbung übernommen. Wie kam es dazu?
Lasse Petersen: Anfang des Jahres haben wir uns Gedanken gemacht, wie gifts-on-point zukünftig aufgestellt sein soll und welche Unternehmensziele wir verfolgen möchten. Da es in den letzten Monaten immer mehr Überschneidungen mit den Kunden von Zernisch Werbung gab, suchten wir Anfang März das offene Gespr.ch mit den Geschäftsführern Manfredund Petra Zernisch. Die ersten Treffen zeigten, dass man sich sympathisch ist – mehr noch: Die Eheleute Zernisch haben in gifts-on- point den passenden Nachfolger für ihre Kunden gesehen.

Worin liegen die jeweiligen Unternehmensschwerpunkte von gifts-on-point und Zernisch Werbung?
Gifts-on-point wurde 2014 aus der Agentur Dauskonzept GmbH heraus gegründet, um dem Werbeartikel einen größeren Fokus einzuräumen. Das Unternehmen ist stark digital orientiert: Neben einem Online-Shop verhelfen digitale Visualisierungen, Artikelempfehlungen und Präsentationen bei der Auswahl des passenden Werbeträgers. Zernisch Werbung hingegen war eher traditionell aufgestellt und legte viel Wert auf den direkten und persönlichen Kundenkontakt, war im digitalen Bereich jedoch nicht präsent. Beide Unternehmensschwerpunkte – Kundennähe und Digitalisierung – wollen wir in Zukunft beibehalten, zusammenführen und weiter ausbauen.

Wie verlief die Übernahme des etablierten Mitbewerbers?
Wir haben die ehemalige Zernisch Werbung GmbH mit sämtlichen Marken- und Domainrechten, Namen und Kundendaten gekauft. Zudem wurden auch alle Festangestellten übernommen, sodass wir jetzt am gifts-on-point-Standort sechs feste Mitarbeiter beschäftigen. Zusammen mit den neuen Kollegen ist auch das vollständige Tagesgeschäft nach Freienwill gezogen. Teilweise hatten wir schon gemeinsame Kunden, die sowohl bei gifts-on-point und als auch bei Zernisch Werbung geordert haben, daher stand einer reibungslosen. Übernahme nichts im Weg. Die Krise war dabei zwar ein kleiner Beschleuniger, aber nicht der ausschlaggebende Punkt.

Zum 1. August 2020 haben beide Unternehmen zu Zernisch Werbung umfirmiert. Warum haben Sie diesen Namen gewählt?
Wir wollten einen klaren Schnitt und haben uns nach einigen schlaflosen Nächten dafür entschieden, den Namen Zernisch Werbung weiterzutragen, da das Unternehmen bereits seit 1980 eine feste Größe im Flensburger Raum ist. Zudem denke ich, dass es den Kunden von gifts-on-point etwas leichter fällt, die Veränderung anzunehmen als den Zernisch-Kunden.

Welche Veränderungen kommen infolge der Fusion auf die Kunden zu?
Den ehemaligen Zernisch-Kunden steht nicht nur ab sofort der Online-Shop zur Verfügung, sondern sie können auch digitale Angebote wie Newsletter oder Artikelpräsentationen nutzen. Mit unserem Service wollen wir die nächste Generation der Entscheidungsträger ansprechen, die mehr Wert auf Digitalisierung legen, ihre Entscheidungen kurzfristiger treffen und flexibel arbeiten. Natürlich beraten wir auch weiterhin persönlich, wobei wir einiges von den neuen Kollegen lernen. Wir wollen zeigen, dass zusätzliche Beratungskomponenten hinzukommen, die gewohnte Schnelligkeit und der bewährte Service jedoch erhalten bleiben. Für eine effizientere Beratung verbinden wir die Stärken beider Unternehmen.

Das Thema Digitalisierung rückte besonders in den letzten Monaten aufgrund der Krise verstärkt in den Fokus der Branche. Wie wichtig ist es Ihnen als Händler, mit dem fortschreitenden digitalen Wandel Schritt zu halten?
Schon vor zwei oder drei Jahren haben sich Lieferanten stark digitalisiert, aufseiten der Händler ist die Digitalisierung leider noch nicht überall ein Thema. Dabei zeigen insbesondere große Werbeartikelagenturen, dass ein umfangreicher Online-Shop viel zum Unternehmenserfolg beitragen kann. Ein Shop bildet eine weitere Komponente bei der Artikelfindung, er ersetzt nicht das persönliche Gespräch. Ich denke, dass die meisten Händler um den Aspekt der Digitalisierung zukünftig nicht herumkommen, v.a. auch im Hinblick auf den wachsenden Stellenwert von Homeoffice und Flexibilität im Alltag.

Mit freundlicher Genehmigung © WA Media GmbH.